Info / Kurzporträt Dorothee Lang

Dorothee Lang kommt aus Esslingen, arbeitet freiberuflich im Medienbereich und entwickelt schon seit vielen Jahren parallel dazu eigene künstlerische Projekte.

Dabei hat sich der Schwerpunkt ihrer Arbeit mit der Zeit verschoben:

Ab 2001 war sie vor allem virtuell im Internet aktiv, in Worten und Bildern, als Autorin und Editorin, solo und in Gruppenprojekten. Ihre ersten Veröffentlichungen waren Textarbeiten und Fotomontagen. Von 2005 bis 2013 betreute sie das experimentelle Online-Magazin BluePrintReview. Die Möglichkeit, Verbindungen zu knüpfen und einen offenen, virtuellen Raum selbst und mit anderen zu gestalten – das inspiriert sie am meisten am Internet.

Seit 2017 ist sie an der Kunstakademie in Nürtingen. Ihre aktuellen Arbeiten beschäftigen sich mit der Wahrnehmung, den Übergangspunkten von Malerei und Fotografie.

In 2019 waren Werke von ihr in den Gruppenausstellungen der Oberwelt Galerie in Stuttgart, und bei der Tique Galerie in Antwerpen zu sehen, sowie 2020 bei der „Etüde“-Ausstellung in Nürtingen.

Auf Instagram findet man sie unter @lifeasjourney, von 2018 bis 2020 hat sie auch immer wieder direkt hier auf der Webseite gebloggt: how we spend our days..

Eine Auswahl ihrer englischsprachigen Online-Arbeiten gibt es hier: Best of + More

Aktuelle Arbeiten + Ausstellungen:


Artefakte 

Fotografie, Malerei und Collage – Ausstellung im Amtsgericht Stuttgart
Infos und Mehr


Wort Macht Bild

Media-Installation, Oberwelt Galerie Stuttgart, Ausstellung „Muster der Macht“ (2019)

In einer zunehmen komplexen Welt, deren Technik allgegenwärtige „Information-at-your-fingertip“ bietet, filtern Algorithmen und Kategorien aus der Flut der Informationen jene heraus, die für uns eine Relevanz haben. „Wort Macht Bild“ untersucht die Kategorisierung unserer Welt auf verschiedenen Text und Bildebenen, deren Inhalte selbst auf algorithmischen Suchanfragen basieren.


Re/Flex

Foto-Installation, Ausstellung „Etüde“, Nürtingen (2020)

Die Arbeit Re/Flex zeigt scheinbar einen weißen Galerieraum, in dem ein großformatiges abstraktes Bild hängt. In Wirklichkeit handelt es sich aber um die Fotografie eines Modells; das „ausgestellte“ Bild wiederum basiert auf einer Fotografie einer Wolkenreflektion, die digital abstrahiert wurde. Die Arbeit untersucht die Frage: Welche Realität bilden Fotografien eigentlich ab – und wie nehmen wir Bilder wahr?


C/ODE

Kopiervorlage, Tique Galerie, Antwerpen, Ausstellung „Carbon Copy“ (2019)

C/ODE is a variant visual text that invites readers to explore multiple layers of meaning. It is available as download: c/ode, following the concept of the Carbon Copy exhibition to „thrive to connect artists who use writing as part of their artistic practise … writings will be on showcase and audiences will be invited to copy, modify, adapt, appropriate, comment, and leave behind another version of the modified text.“